Ein tätschvoller Ideenkorb

Heute war Susanne Wasserfallen, Mitarbeiterin der Elternbildung Aargau, am Elbi-Talk dabei. Sie wollte wissen, welche Themen Elternbildnerinnen beschäftigen und: Sie kam auf ihre Rechnung, ich auch. Der Elbi-Talk wurde zu einer Mischung aus Fragen, Ideen und Erfahrungsaustausch. Es war einfach der Hit.

Unsortierte Liste dieser 2 Talk-Stunden

  • Welche Art der Vernetzung ist sinnvoll? – Schulen, Fachstellen? Soll man vorbeigehen, sich bekannt machen? Bringt das alles etwas? Flyer verteilen? – nein danke, dafür …
  • ….. spannende Referate halten, weil man so bekannt wird und an jedem Referat hat es zwei, drei Personen, die danach gerne einen Kurs buchen.
  • Toll, wenn es einem gelingt, Familien mit Angeboten länger zu begleiten, vom Kleinkind bis zur Pubertät. Nicht vergessen – es braucht auch Nachwuchs, also die laufende Akquisition neuer Kursteilnehmer/innen.
  • Elternbildnerinnen sollten lernen sich zu verkaufen. Zum Beispiel: Wie stelle ich mich in 90 Sekunden jemandem vor?
  • Die Investition in Titel und Texte lohnt sich. Es braucht enorm viel Zeit aber, man entwickelt damit sein eigenes Profil. Die Texte sind erst gut, wenn sie total mit einem übereinstimmen.
  • Elternbildnerinnen sind Unternehmerinnen. Es ist wichtig, an dieser Rolle zu arbeiten und sie zu verkörpern. Man muss wissen, wer man als Elternbildnerin sein will und dies bewusst leben.
  • Auftragsklärung? – Ist gar nicht so einfach aber das A und O für eine gute Durchführung. Auftragsklärung muss gelernt und geübt sein.
  • Je mehr Wissen und Konzepte man im Kopf hat, desto besser kann man an einem Kurs oder Vortrag auf die Teilnehmenden eingehen.
  • Themen findet man überall. Man muss einfach mit den Leuten reden und fragen, aber auch hinhören. Kursanfänge- und Abschlüsse sind ideal dafür.
  • Buchhaltung, Rechtsform, Abrechnungen, AHV, Versicherungen, Verträge, …. uh, darüber mehr zu wissen wäre wichtig.
  • Pflege Kundenstamm, Teilnehmerverwaltung – was gibt es für Tools, Software?
  • Selbstorganisation: Wie machen das andere? Wie damit umgehen, dass man allein ist, immer alles selber ausdenken muss. Ideal wäre, sich austauschen zu können, eine Art Coaching zu haben, zum Beispiel telefonisch. Wäre das eine Aufgabe für die Elternbildung Aargau?
  • Methodenvielfalt – was gibt es alles?
  • Darf ich auch in einer Region aktiv werden, in welcher ich nicht wohne? Wie gross ist der Markt für wen?
  • Sind wir Konkurrentinnen? Wo macht es Sinn, zusammen zu arbeiten und wo soll der Markt spielen?
  • …..

Marianne Steiner, Leiterin Elternbildung Aargau

2018-05-18T11:06:35+00:00